Scanner
Ein Scanner ist ein Gerät, das ein Papierdokument oder ein Bild in eine elektronische Kopie umwandelt. In Banken und Büros werden Scanner zur Digitalisierung von Verträgen, Pässen und Archivdokumenten eingesetzt.
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Ein Scanner ist ein Gerät, das ein Papierdokument oder ein Bild in eine elektronische Kopie umwandelt. In Banken und Büros werden Scanner zur Digitalisierung von Verträgen, Pässen und Archivdokumenten eingesetzt.
Was ist ein Scanner
Scanner — das ist ein Peripheriegerät zur Übertragung eines Papierdokuments in ein digitales Format: ein Bild oder eine PDF-Datei. Beim Scannen beleuchtet das Gerät die Seite und erfasst das reflektierte Licht mit einem Sensor, wodurch ein Rasterbild aus Punkten entsteht. Die wichtigsten Eigenschaften des Scanners sind die Auflösung (dpi), die Geschwindigkeit (Seiten pro Minute), das Scanformat (A4, A3) und die Farbtiefe. Eine Auflösung von 300 dpi reicht für die Texterkennung, 600 dpi — für Barcodes und Bankdokumente, 1200 dpi und mehr — für Fotos und kleine Details.
Arten von Scannern
Nach der Bauart unterscheidet man Flachbett-Scanner, bei denen das Dokument auf die Glasplatte gelegt wird, Durchzugs- (Blatteinzugs-) Scanner mit automatischem Einzug für einen Stapel Blätter sowie Hand- und Buchscanner. Durchzugsscanner sind in Banken für die Massendigitalisierung eingehender Dokumente unverzichtbar: Sie scannen schnell beidseitig und erkennen den Text. Es gibt auch spezielle Scanner für Pässe und Ausweise, die mit OFD- oder Zutrittskontrollsystemen zusammenarbeiten. Besonders hervorzuheben sind Barcode-Scanner für die Erfassung von Geräten.
Wie funktioniert das Durchzugsscannen
Der Durchzugsscanner zieht die Blätter automatisch durch den Einzugsmechanismus und scannt sie in einem Durchgang von beiden Seiten. Die Software erkennt den Text (OCR), dreht falsch ausgerichtete Seiten um und speichert das Ergebnis in einem gemeinsamen Ordner oder im Dokumentenmanagementsystem. So lassen sich mehrere Dutzend Seiten pro Minute ohne Eingriff des Bedieners verarbeiten. Für eine Bank ist es wichtig, dass der Scanner eine hochwertige Auflösung, Formate von Pässen und Dokumenten mit Schutzelementen sowie die Integration in automatisierte Bankensysteme unterstützt.
Scanner und MFP: Unterschiede
Der Scanner ist ein separates Gerät zur Digitalisierung, das MFP druckt und kopiert zusätzlich. Wenn das Unternehmen nur Papierdokumente in elektronische Form übernehmen muss, ist ein separater Durchzugsscanner schneller und zuverlässiger als das eingebaute Gerät. Das eingebaute Scannen des MFP ist praktisch, wenn die Aufgabe selten ist und keine hohe Geschwindigkeit erfordert, während für Archive und eingehende Dokumentenströme spezielle Scanner mit automatischem Einzug gewählt werden. Bei hohen Mengen amortisiert sich der Durchzugsscanner: Er spart Zeit der Bediener und reduziert die manuelle Verarbeitung.
Einsatz von Scannern in Banken
Im Bankwesen werden Scanner zur Digitalisierung von Anträgen, Pässen, Zahlungsaufträgen und Archivdokumenten eingesetzt. Die gescannten Kopien werden an ein elektronisches Archiv gesendet, wo sie signiert und erfasst werden. Zur Dokumentenprüfung verwendet man Scanner mit IR- und UV-Beleuchtung, die die Schutzmerkmale von Pässen erkennen — das hängt mit der Arbeit von Lesegeräten für Pass- und Visadokumente zusammen. Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Scanners beeinflussen die Dauer der Kundenbetreuung, daher wählt man für Betriebssäle Geräte mit automatischem Einzug und beidseitigem Scannen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Scanner?
Ein Scanner ist ein Gerät zur Übertragung eines Papierdokuments oder Bildes in eine elektronische Kopie: ein Bild oder eine PDF-Datei. Er beleuchtet die Seite und erfasst das reflektierte Licht mit einem Sensor.
Welche Arten von Scannern gibt es?
Flachbett-Scanner — das Dokument wird auf die Glasplatte gelegt, Durchzugsscanner — mit automatischem Einzug für einen Stapel Blätter, Hand- und Buchscanner. Es gibt auch Scanner für Pässe und Barcodes.
Was ist ein Durchzugsscanner?
Der Durchzugsscanner zieht die Blätter automatisch ein und scannt sie in einem Durchgang beidseitig. Er verarbeitet mehrere Dutzend Seiten pro Minute und eignet sich für die Massendigitalisierung.
Worin unterscheidet sich ein Scanner von einem MFP?
Der Scanner digitalisiert nur Dokumente, während das MFP zusätzlich druckt und kopiert. Für große Digitalisierungsmengen ist ein separater Durchzugsscanner schneller und zuverlässiger.
Welche Auflösung wird zum Scannen benötigt?
300 dpi reichen für den Text, 600 dpi — für Barcodes und Bankdokumente, 1200 dpi und mehr — für Fotos und kleine Details. Eine hohe Auflösung vergrößert die Datei.
Was ist OCR im Scanner?
OCR (Texterkennung) ist eine Softwarefunktion, die ein gescanntes Bild in bearbeitbaren Text umwandelt. Sie ermöglicht das Suchen und Verarbeiten des Dokumentinhalts.
Wie gelangen Dokumente ins elektronische Archiv?
Der Scanner speichert die Dateien in einem gemeinsamen Ordner oder im Dokumentenmanagementsystem. Das Programm erkennt den Text, dreht die Seiten um und überträgt das Dokument zur Erfassung und Signierung ins Archiv.
Warum brauchen Banken professionelle Scanner?
Sie digitalisieren Anträge, Pässe und Zahlungsaufträge schnell und zuverlässig. Scanner mit IR- und UV-Beleuchtung erkennen die Schutzmerkmale von Dokumenten und beschleunigen die Kundenbetreuung.
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