Zutrittskontroll-Terminal
Ein Zutrittskontroll-Terminal ist ein Zutrittskontrollgerät, das die Kennung des Benutzers prüft und das Schloss oder den Drehkreuz steuert. Es ist der Einstiegspunkt in das System der Zutrittskontrolle und -verwaltung (ZKS) an Objekten.
Inhalt
Ein Zutrittskontroll-Terminal ist ein Zutrittskontrollgerät, das die Kennung des Benutzers prüft und das Schloss oder den Drehkreuz steuert. Es ist der Einstiegspunkt in das System der Zutrittskontrolle und -verwaltung (ZKS) an Objekten.
Was ist ein Zutrittskontroll-Terminal
Zutrittskontroll-Terminal (Zutrittskontrolle, Leser) — das ist ein autonomes oder vernetztes Gerät, das an Tür, Drehkreuz oder Schranke installiert wird. Der Mitarbeiter hält einen Identifikator an das Gerät: eine kontaktlose Karte, einen Schlüsselanhänger, eine Smartphone-App oder ein biometrisches Merkmal (Fingerabdruck, Gesicht). Das Terminal gleicht den Identifikator mit der Rechtedatenbank ab und gibt, wenn der Zugang erlaubt ist, ein Signal an das Stellglied — das elektromagnetische Schloss, das Drehkreuz oder den Türantrieb. Alle Ereignisse werden im Protokoll erfasst, das für die Kontrolle der Durchgänge und die Untersuchung von Vorfällen verwendet wird.
Arten von Zutrittskontroll-Terminals
Nach der Identifikationsmethode unterscheidet man Karten-Terminals (RFID-Karten, Schlüsselanhänger nach den Standards EM-Marin, HID, MiFare), mit PIN-Code, biometrische (Fingerabdruck, Gesicht) und kombinierte, die zwei Faktoren vereinen. Nach dem Einsatzort — Wand-Terminals für Türen, Durchgangs-Terminals für Drehkreuze und Schranken und Außenmodelle mit geschütztem Gehäuse. Vernetzte Terminals arbeiten autonom und im Systemverbund: Sie speichern die Rechtedatenbank lokal und synchronisieren bei der Verbindung mit dem Server die Ereignisse. Einbaumodelle werden in den Türrahmen oder das Gehäuse des Lesers montiert.
Schlüsselfunktionen des Terminals
Die Hauptfunktionen sind Identifikation (Bestimmung des Inhabers des Identifikators), Authentifizierung (Prüfung der Echtheit des vorgelegten Merkmals), Autorisierung (Prüfung der Rechte für den Eintritt an diesem Punkt) und Steuerung des Stellglieds. Das Terminal führt ein Ereignisprotokoll: Eingänge, Ablehnungen, Alarme und Versuche des unautorisierten Zutritts. Die Anti-Pass-back-Funktion verhindert einen erneuten Durchgang, solange sich die vorherige Tür nicht geschlossen hat. Biometrische Terminals speichern Merkmalsvorlagen und vergleichen sie mit der vorgelegten biometrischen Probe, was ein hohes Schutzniveau gewährleistet.
Zutrittskontroll-Terminal in der Bank
In Banken und an Objekten schützen ZKS -Terminals Serverräume, Kassenbereiche, Tresorräume und Dienstzimmer. Sie arbeiten zusammen mit Passlesegeräten zur Registrierung von Besuchern und mit Fingerabdruckscannern für die strenge Identifizierung der Mitarbeiter. Die Terminals werden in die Videoüberwachung integriert: Die Durchgangsereignisse werden mit den Videobildern verknüpft. Für Räume mit besonderen Anforderungen wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingesetzt — zum Beispiel Karte plus Fingerabdruck. Die Durchgangsdaten werden an das Sicherheitsmanagementsystem übertragen und gemäß den Anforderungen gespeichert.
Wie man ein Zutrittskontroll-Terminal auswählt
Die Auswahl hängt vom Schutzniveau, der Zahl der Mitarbeiter und den Installationsbedingungen ab. Für das Büro genügen Karten-Terminals im Dauerbetrieb, für Tresorräume — biometrische oder Zwei-Faktor-Geräte. Man beurteilt den Identifikatortyp, die Leseentfernung, die Autonomie (Speicher für tausende Ereignisse), die Anschlussschnittstellen (Wiegand, Ethernet, RS-485) und die Stromversorgung. Außenterminals müssen einen Schutz vor Staub und Feuchtigkeit haben (IP65 und höher). Wichtig sind die Kompatibilität mit der zentralen ZKS-Software, die Möglichkeit der Notstromversorgung und die Führung einer Prüfspur zur Erfüllung der Sicherheitsanforderungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Zutrittskontroll-Terminal?
Ein Zutrittskontroll-Terminal ist ein Zutrittskontrollgerät, das die Kennung des Benutzers (Karte, PIN, Biometrie) prüft und das Schloss oder den Drehkreuz steuert. Es ist der Einstiegspunkt in das Zutrittskontrollsystem.
Welche Arten von Zutrittskontroll-Terminals gibt es?
Karten-Terminals (RFID), mit PIN-Code, biometrische (Fingerabdruck, Gesicht) und kombinierte. Nach dem Einsatzort — Wand-Terminals für Türen, Durchgangs-Terminals für Drehkreuze und Außenmodelle mit Schutz IP65.
Wie funktioniert ein Zutrittskontroll-Terminal?
Der Mitarbeiter hält einen Identifikator an das Terminal, es gleicht ihn mit der Rechtedatenbank ab und gibt bei Erlaubnis ein Signal an das Stellglied. Alle Ereignisse werden im Protokoll erfasst.
Was ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung im ZKS?
Das ist die Prüfung mit zwei Faktoren, zum Beispiel Karte und Fingerabdruck oder PIN-Code. Sie wird für Tresorräume und Räume mit besonderen Sicherheitsanforderungen eingesetzt.
Welche Leseentfernung haben Karten-Terminals?
In der Regel 3–10 cm für Standardkarten und bis zu mehreren Metern für Fernbereich-Leser. Die Auswahl hängt vom Identifikatortyp und der Aufgabe ab.
Was ist Anti-Pass-back im ZKS?
Anti-Pass-back ist eine Funktion, die einen erneuten Durchgang durch das Drehkreuz verhindert, solange sich die vorhergehende Tür nicht geschlossen hat. Das verhindert den Durchgang Unbefugter im Schlepptau eines Mitarbeiters.
Was sind Wiegand und RS-485 im ZKS?
Das sind Anschlussschnittstellen der Terminals: Wiegand überträgt das Signal vom Leser an den Controller, RS-485 ist ein Industriestandard zur Verbindung mehrerer Geräte mit dem ZKS-Server.
Wo werden Zutrittskontroll-Terminals in der Bank installiert?
In Serverräumen, Kassenbereichen, Tresorräumen und Dienstzimmern. Sie arbeiten mit Passlesegeräten für Besucher und Fingerabdruckscannern für Mitarbeiter.
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