Das tragbare technische Gerät für die Passkontrolle (PTSPK) ist für die eigenständige Kontrolle von Personen und Fahrzeugen an Orten ohne stationäre Passkontrollgeräte bestimmt. Es ist ein kompaktes, gegen Staub und Feuchtigkeit geschütztes Gerät (IP53), das es Grenzschutzbeamten ermöglicht, Dokumente unter allen Bedingungen zu prüfen: im Freien, in Feldlagern und in vorübergehenden Unterbringungszentren.
Das PTSPK ist die ideale Lösung für mobile Arbeitsplätze von Grenzschutzbeamten, die unter Feldbedingungen und an Orten ohne stationäre Infrastruktur tätig sind.
Das PTSPK kann sowohl eigenständig als auch als Teil integrierter Passkontrolllösungen eingesetzt werden. An stationären Kontrollpunkten wird der Einsatz von automatischen Passagemodulen APM ASPK empfohlen, für die vertiefte Echtheitsprüfung von Dokumenten — ARM SPD.
Wichtigste Merkmale des PTSPK
| Dauer des Dauerbetriebs | 5 Stunden |
| Mittlere Zeit zwischen Ausfällen | 5000 h |
| Mittlere Lebensdauer | 5 Jahre |
| Prozessor | Cortex-A72 1.8 GHz |
| RAM | 4 GB |
| ROM | 32 GB |
| Display | 4,3", Touchscreen |
| Kamera | 13,0 MP |
| Fingerscanner | optisch |
| Akku-Kapazität | 4000 mAh |
| Gewicht | 0,5 kg |
Die Grenzkontrolle ist ein notwendiges und verantwortungsvolles Verfahren. Für Ausländer beginnt hier die Bekanntschaft mit dem Land, und es entsteht der erste Eindruck. Wir haben uns das Ziel gesetzt, das Grenzkontrollverfahren sowohl für Reisende als auch für die Grenzschutzbeamten selbst technisch komfortabel und einfach zu gestalten.
Funktionen des PTSPK
- Auslesen der Daten aus der maschinenlesbaren Zone (MRZ);
- Auslesen der Daten aus dem RFID-Mikrochip, der im Pass-Visadokument (PVD) eingebettet ist;
- Erhalt von Lichtbildern und Erkennung der visuellen Prüfzone von PVD im Format ID-1, ID-2, ID-3;
- Automatisches Ausfüllen elektronischer Formulare auf der Grundlage der aus dem PVD ausgelesenen Daten;
- Automatischer Abgleich der aus der MRZ, dem RFID-Mikrochip und der visuellen Prüfzone des PVD gewonnenen Daten;
- Benachrichtigung über festgestellte Abweichungen in den aus dem PVD gewonnenen Daten;
- Automatisierte Prüfung der eingegebenen Daten gegen Kontrolllisten und andere Registrierdatenbanken;
- Erhalt eines Lichtbilds des Gesichts des Reisenden und Scannen von Fingerabdrücken;
- Automatischer Abgleich der biometrischen Informationen aus dem RFID-Mikrochip mit den Bildern aus Fingerscanner und Fotokamera;
- Bereitstellung der Möglichkeit zur manuellen Eingabe und Bearbeitung von Informationen;
- Vollständige Integration in die Rechnerinfrastruktur eines Kontrollpunkts.
Zusammensetzung und Ausstattung
Die Dauer des Dauerbetriebs des PTSPK ohne Aufladen beträgt mindestens 5 Stunden; das Gerät ist gegen Staub und Regen geschützt (Schutzart IP53) und hält einen Sturz aus einer Höhe von bis zu 1,5 m auf eine Betonfläche aus. Die Abmessungen des Geräts betragen 228,3 × 82,8 × 44,5 mm, sodass es bequem in einer Hand gehalten werden kann.
Zum Lieferumfang des Geräts gehört eine 13,0-MP-Fotokamera mit Autofokus und Blitzunterstützung. Zum Schutz vor mechanischer Einwirkung wird das Gerät mit einer Hülle mit Schulter-/Halstragegurt geliefert. Zur zusätzlichen Fixierung des PVD ist die Hülle mit einer speziellen Klemme ausgestattet.
Die Balance des PTSPK ist so ausgelegt, dass das gesamte Passkontrollverfahren mit nur einer Hand durchgeführt werden kann.
Für das Aufladen und die Datensynchronisierung enthält der Lieferumfang des Geräts eine Tischlade-/Dockingstation für 1 oder 4 Geräte, die bei Bedarf das parallele Laden eines Zusatzakkus ermöglicht.
Verwandte Produkte und Leistungen
- APM ASPKAutomatisches Passagemodul für stationäre Kontrollpunkte
- ARM SPDVertiefte Echtheitsprüfung von Dokumenten
- Entwurf und Entwicklung automatisierter InformationssystemeErstellung sicherer automatisierter Systeme
- Installation und InbetriebnahmeInstallation und Konfiguration der Ausrüstung
- Schulung des PersonalsArbeit mit tragbaren Kontrollgeräten
Verwandte Technologien
- Einheitliches InformationssicherheitssystemDatenschutz für die mobile Passkontrolle
- TransportsubsystemeDatenübertragung im Feldeinsatz