Windows Server
Windows Server ist ein Server-Betriebssystem von Microsoft für die Netzwerkverwaltung, Datenspeicherung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen. Im Folgenden: Versionen, Lizenzierung, Importersatz und Serverrollen.
Windows Server: was ist das einfach erklärt
Windows Server ist ein Server-Betriebssystem von Microsoft, das für die Netzwerkverwaltung, Datenspeicherung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen entwickelt wurde. Es bietet eine zentrale Verwaltung von Benutzern, Druckern, Dateien und Sicherheit in einer Unternehmensumgebung. Im Folgenden sehen Sie, wo es eingesetzt wird, wie Sie die richtige Version wählen und welcher Zusammenhang mit Beschaffung besteht.
- Versionen: 2016, 2019, 2022 — neuere Versionen unterstützen mehr Sicherheits- und Leistungsfunktionen.
- Rollen: Domänencontroller (AD), Dateiserver, Druckserver, Webserver (IIS), Anwendungsserver.
- Lizenzierung: nach Kernen oder nach Benutzern/Geräten — je nach Serverrolle.
- Importersatz: für staatliche Stellen ist die Umstellung auf heimische Betriebssysteme erforderlich (Astra Linux, RED OS) — Windows Server ist nicht im Einheitlichen Register enthalten.
- Sicherheit: Group Policy, BitLocker, Windows Defender, Auditierung — integrierte Schutzwirkzeuge.
- Hardware-Anforderungen: 64-Bit-Prozessor, mindestens 2 GB RAM (8+ empfohlen), SSD für das System.
- Virtualisierung: Hyper-V — eingebauter Hypervisor zum Ausführen von virtuellen Maschinen.
- Support: Microsoft bietet 10 Jahre lang erweiterten Support ab der Veröffentlichung einer Version.
- Für KMU: Windows Server 2022 Standard — Domänencontroller und Dateiserver.
- Für Rechenzentren: Windows Server 2022 Datacenter — Virtualisierung und hohe Verfügbarkeit.
- Für staatliche Stellen: Astra Linux / RED OS erwägen, um die Anforderungen des Importersatzes zu erfüllen.
- Kleines Büro: 1 Server mit AD und Dateiserver.
- Großes Büro: Cluster aus 2+ Servern mit Hyper-V und Redundanz.
- Rechenzentrum: Virtualisierung auf Hyper-V, verwaltet über System Center.
- 44-FZ / 223-FZ, KTRU; für staatliche Stellen — Anforderungen an den Importersatz.
- FSTEC-Zertifizierung für Systeme zur Verarbeitung personenbezogener Daten.
- Anforderungen an den Informationsschutz nach GOST.
- Windows Server ist nicht im Einheitlichen Register enthalten — staatliche Stellen benötigen eine Alternative.
- Ohne Lizenz — der Server funktioniert nicht im Produktivbetrieb.
- Veraltete Version — kein Sicherheits-Support.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Windows Server einfach erklärt?
Windows Server ist ein Server-Betriebssystem, das ein Netzwerk verwaltet: Benutzer, Dateien, Drucker und Unternehmensanwendungen. Anders als normales Windows ist es für den 24/7-Serverbetrieb ausgelegt.
Wo liegt der Unterschied zwischen Windows Server und normalem Windows?
Es arbeitet ohne Desktop und ist für Hintergrundaufgaben optimiert, unterstützt viele gleichzeitige Verbindungen, Rollen und Server-Hardware sowie die zentrale Verwaltung über Active Directory.
Brauche ich eine Windows-Server-Lizenz?
Ja. Die Lizenzierung erfolgt nach Kernen oder nach CAL je Benutzer/Gerät. Ohne Lizenz funktioniert der Server nicht im Produktivbetrieb und das Unternehmen riskiert Bußgelder und Sicherheitslücken.
Wie wählt man die Windows-Server-Version?
Verwenden Sie die neueste unterstützte LTS-Version passend zur Unternehmensgröße: Standard für 1-2 Server, Datacenter für Cluster und virtualisierungsintensive Umgebungen.
Welcher Windows Server passt zu meinem Unternehmen?
Kleines Büro — 1 Server mit AD und Dateien; großes Büro — Cluster aus 2+ mit Hyper-V; Rechenzentrum — Datacenter-Edition mit System Center.
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