Staatliche Regulierung in der IT
Die staatliche Regulierung in der IT ist ein Komplex von Gesetzen und Maßnahmen, die die technologische Souveränität, den Schutz personenbezogener Daten, die Sicherheit der kritischen Informationsinfrastruktur und die Entwicklung der IT-Branche gewährleisten.
Inhalt
Was ist staatliche Regulierung in der IT
Staatliche Regulierung in der IT ist ein System von gesetzlichen und organisatorischen Maßnahmen des Staates, die auf die Entwicklung der IT-Branche, den Schutz der Interessen der Bürger und des Staates im digitalen Raum sowie die Gewährleistung der digitalen Sicherheit abzielen. In Russland umfasst die staatliche Regulierung in der IT die Gesetzgebung über personenbezogene Daten, über die kritische Informationsinfrastruktur, über elektronische Signaturen und über die Importsubstitution.
Hauptrichtungen der Regulierung
Die staatliche Regulierung in der IT in Russland umfasst mehrere Schlüsselbereiche:
- Schutz personenbezogener Daten — das 152-FZ legt Anforderungen an die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten fest.
- Sicherheit der kritischen Informationsinfrastruktur — das 187-FZ verpflichtet die KII-Subjekte, Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
- Elektronische Signaturen — das 63-FZ regelt die Verwendung von elektronischen Signaturen und verleiht elektronischen Dokumenten rechtliche Bedeutung.
- Software-Importsubstitution — die Schaffung und Förderung inländischer Software über das Register der inländischen Software.
- Entwicklung der Branche — Steuervergünstigungen und Förderung für IT-Unternehmen.
Technologische Souveränität
Eines der Hauptziele der staatlichen Regulierung ist die Gewährleistung der technologischen Souveränität — die Unabhängigkeit der russischen IT-Branche von ausländischen Technologien. Zu diesem Zweck werden Maßnahmen ergriffen, um die Software-Importsubstitution zu fördern: staatliche Institutionen sind verpflichtet, inländische Software aus dem Register zu verwenden.
Für den Austausch ausländischer Lösungen werden russische Betriebssysteme (Astra Linux, ALT Linux), DBMS (Postgres Pro), Bürosuiten und andere Produkte entwickelt und gefördert.
Aufsicht und Verantwortung
Die Aufsicht über die Einhaltung der IT-Gesetzgebung in Russland wird von Roskomnadzor, FSTEC und dem FSB durchgeführt. Bei Verstößen, z. B. gegen das 152-FZ, drohen erhebliche Geldbußen: für juristische Personen bis zu mehreren Millionen Rubel.
Die KII-Subjekte gemäß dem 187-FZ sind verpflichtet, eine Kategorisierung durchzuführen, die Anforderungen zu erfüllen und sich mit den FSTEC-Stellen abzustimmen. Bei Nichteinhaltung der Anforderungen drohen Verwaltungs- und Strafmaßnahmen.
Wie man die Anforderungen erfüllt
Für die Erfüllung der Anforderungen der staatlichen Regulierung ist es erforderlich: eine Untersuchung der Informationssysteme durchzuführen, die Klasse und Kategorie zu bestimmen, die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen und die Dokumentation zu erstellen. Die Dienstleistung Zertifizierungsprüfungen hilft, die Übereinstimmung des Systems mit den Anforderungen der Regulierungsbehörden zu bestätigen.
Die Planung und Entwicklung von Informationssystemen unter Berücksichtigung der Anforderungen der Gesetzgebung von Anfang an ermöglicht es, Kosten zu vermeiden und Risiken bei der Prüfung zu reduzieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist staatliche Regulierung in der IT?
Die staatliche Regulierung in der IT ist ein Komplex von Gesetzen und Maßnahmen des Staates: der Schutz personenbezogener Daten (152-FZ), die Sicherheit der kritischen Informationsinfrastruktur, die Regulierung elektronischer Signaturen und die Förderung der inländischen Software.
Welche Gesetze regeln die IT in Russland?
Was ist technologische Souveränität?
Die technologische Souveränität ist die Fähigkeit eines Landes, seine IT-Infrastruktur mit eigenen Technologien und Software unabhängig vom Ausland zu versorgen. In Russland wird sie über die Software-Importsubstitution und das Register der inländischen Software umgesetzt.
Wer kontrolliert die Einhaltung der IT-Gesetze?
Die Kontrolle wird von mehreren Stellen durchgeführt: Roskomnadzor — für den Schutz personenbezogener Daten, FSTEC — für die Sicherheit der kritischen Informationsinfrastruktur und den Schutz von Informationen, FSB — für die kryptografische Sicherheit und die Abwehr von Cyberbedrohungen.
Was droht bei Verstößen gegen das 152-FZ?
Für Verstöße gegen die Vorschriften über personenbezogene Daten drohen Geldbußen: für Beamte bis zu 100.000 Rubel, für juristische Personen bis zu mehreren Millionen Rubel bei wiederholten Verstößen. Es können auch Maßnahmen wie die Sperrung des Systems und die Anordnung von Abhilfemaßnahmen ergriffen werden.
Sind staatliche Institutionen verpflichtet, inländische Software zu verwenden?
Ja. Staatliche und kommunale Einrichtungen sind verpflichtet, beim Kauf von Software die Register der inländischen Software zu berücksichtigen. Der Kauf ausländischer Software ist nur zulässig, wenn keine inländischen Analoga vorhanden sind, was genehmigt werden muss.
Wie bereitet man sich auf die Kontrolle durch die Regulierungsbehörden vor?
Für die Vorbereitung ist es erforderlich: eine Untersuchung der Informationssysteme durchzuführen, die Kategorisierung gemäß 187-FZ und die Klassifizierung gemäß 152-FZ durchzuführen, die erforderlichen Schutzmaßnahmen umzusetzen und die Dokumentation zu erstellen. Die Dienstleistung Zertifizierungsprüfungen hilft, die Übereinstimmung zu bestätigen.
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