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Maschinenlesbare Zone (MRZ)

Dokumente und Ausweise

Die maschinenlesbare Zone ist ein Dokumentbereich, der Informationen im OCR-B-Format für das automatische Lesen durch Scanner und Erkennungssysteme enthält.

Was ist eine maschinenlesbare Zone in einfachen Worten

Die maschinenlesbare Zone (MRZ — Machine Readable Zone) ist ein spezieller Bereich in einem Reisepass oder einem anderen Identifikationsdokument, der alphanumerische Informationen in einem für Computer verständlichen Format enthält. Das sind die zwei oder drei Zeilen mit Buchstaben und Zahlen, die Sie am unteren Rand der Seite mit dem Foto sehen.

MRZ — maschinenlesbare Zone in Dokumenten (ICAO 9303) MRZ-Struktur in internationalen Reisepässen: zwei Zeilen mit je 44 Zeichen (Nachname, Vorname, Dokumentnummer, Geburtsdatum, Geschlecht, Ablaufdatum). Auslesen per OCR-Erkennung zur Automatisierung der Passkontrolle. Maschinenlesbare Zone (MRZ) in Dokumenten Struktur der MRZ-Zeilen und ihre Verwendung RF-Internationalpass Foto und Daten des Inhabers P<RUSIVANOV<<IVAN<<<<<<<< 1234567890RUS8001015M251231... Zwei Zeilen mit je 44 Zeichen Format ICAO 9303 Struktur der MRZ-Zeilen (erste Zeile) P <RUS Nachname << Vorname <<< Zweite Zeile: Passnummer, Prüfziffer, Code der RF, Geburtsdatum, Geschlecht, Ablaufdatum, Prüfziffer So wird die MRZ gelesen Kamera/Scanner > OCR-B-Erkennung > Prüfzifferverifikation > Datenextraktion MRZ — Standard ICAO 9303, in über 200 Ländern zur Automatisierung der Passkontrolle verwendet
Maschinenlesbare Zone (MRZ) — Termin-Diagramm

Die MRZ ermöglicht das automatische Lesen der Dokumentdaten ohne manuelle Eingabe. Wenn Sie die Passkontrolle am Flughafen passieren, liest der Scanner diese Zone in Sekundenbruchteilen und extrahiert alle notwendigen Informationen: Ihren Namen, Nachnamen, die Passnummer, das Geburtsdatum, die Gültigkeitsdauer und andere Daten. Dies beschleunigt den Verifizierungsprozess und verringert das Risiko menschlicher Fehler.

Die Standards für die maschinenlesbare Zone werden von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) entwickelt und sind in ICAO Doc 9303 beschrieben, das einheitliche Anforderungen an maschinenlesbare Reisedokumente (MRTD) weltweit definiert. Dank dieser Standards können in verschiedenen Ländern ausgestellte Reisepässe mit derselben Ausrüstung gelesen werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die MRZ nicht nur in ausländischen Reisepässen, sondern auch in nationalen Ausweisdokumenten, Visa, Aufenthaltstiteln und anderen Dokumenten vorhanden ist. Dies macht die Technologie universell und in den unterschiedlichsten Szenarien anwendbar — von der Bankidentifikation bis zur Zutrittskontrolle an geschützten Objekten.

Aufbau der MRZ

Das gebräuchlichste Format ist TD3 (verwendet in ausländischen Reisepässen) — zwei Zeilen zu je 44 Zeichen. Die erste Zeile enthält:

  • Den Dokumenttyp (zum Beispiel P — Reisepass);
  • Den Ländercode des ausstellenden Staates (dreistelliger Code gemäß ICAO-Standard);
  • Den Nachnamen und Vornamen des Inhabers (getrennt durch das spezielle Füllzeichen „<“).

Die zweite Zeile enthält:

  • Die Dokumentnummer (Serie und Passnummer);
  • Die Staatsangehörigkeit (dreistelliger Code);
  • Das Geburtsdatum (im Format JJMMTT);
  • Das Geschlecht (M — männlich, W — weiblich);
  • Die Gültigkeitsdauer des Dokuments (im Format JJMMTT);
  • Die Prüfziffern zur Validierung der Daten.

Die Prüfziffern sind ein wichtiges Schutzelement. Sie werden mit einem speziellen Algorithmus berechnet und ermöglichen es, Eingabefehler oder Fälschungsversuche zu erkennen. Stimmt eine Prüfziffer nicht mit dem berechneten Wert überein, signalisiert das System ein mögliches Problem.

Es gibt auch die Formate TD1 (verwendet in Ausweisen) — drei Zeilen zu 30 Zeichen — und TD2 (verwendet in Visa) — zwei Zeilen zu 36 Zeichen. Jedes dieser Formate hat seinen eigenen Aufbau, aber alle folgen den allgemeinen, von der ICAO festgelegten Grundsätzen.

Das Verständnis des MRZ-Aufbaus ist wichtig für Spezialisten, die mit Systemen zur Identifikation und Verifizierung von Dokumenten arbeiten. Eine falsche Platzierung der Zeichen oder Fehler in den Prüfziffern können zu Störungen in automatisierten Systemen führen. Deshalb wird bei der Entwicklung von MRZ-Lesegeräten besonderes Augenmerk auf die Erkennungsgenauigkeit gelegt.

Lesen der MRZ

Zum Lesen der maschinenlesbaren Zone werden spezielle Scanner und Software verwendet, die die Zeichen der Schriftart OCR-B erkennen. Diese Schrift ist speziell für die optimale maschinelle Erkennung von Zeichen entwickelt — jedes Zeichen hat eine einzigartige Form, die Verwechslungen verhindert.

Automatisierte Arbeitsplätze wie APM-1 und APM-2 sind mit optischen Sensoren und spezieller Software zur MRZ-Erkennung ausgestattet. Die Ausrüstung SPV-7024M bietet schnelles Scannen und Prüfung der Prüfziffern, was besonders an Kontrollpunkten mit hohem Durchsatz wichtig ist.

Der MRZ-Leseprozess dauert Sekundenbruchteile und ist vollständig automatisiert. Der Scanner macht eine Aufnahme des Dokuments, erkennt die Zeichen in der maschinenlesbaren Zone, prüft die Prüfziffern und überträgt die Daten an das Informationssystem. Dies beschleunigt den Identifikationsprozess erheblich und verringert die Belastung der Mitarbeiter, die die Dokumentverifizierung durchführen.

Das Lesen der MRZ wird nicht nur an Grenzen eingesetzt, sondern auch in Banken, Hotels und Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen. So kann ein Mitarbeiter beim Check-in in einem Hotel den Reisepass eines Gastes scannen, und alle Daten werden automatisch in das System eingegeben. Das schließt Eingabefehler aus und beschleunigt den Registrierungsprozess.

Die Dienstleistung Planung und Entwicklung umfasst die Integration von MRZ-Lesesystemen in die bestehende IT-Infrastruktur der Organisation. Dies kann die Konfiguration der Interaktion mit Datenbanken, Zutrittskontrollsystemen und anderen Komponenten der Informationssicherheit umfassen. Weitere Informationen zu Lösungen finden Sie im Bereich Technologien.

Häufig gestellte Fragen

Wie liest man die maschinenlesbare Zone im Reisepass?

Die maschinenlesbare Zone im Reisepass besteht aus zwei Zeilen fester Länge (je 44 Zeichen bei ausländischen Reisepässen). Die Zeilen enthalten den Dokumenttyp, den Ländercode, den Nachnamen und Vornamen, die Dokumentnummer, das Geburtsdatum, das Geschlecht, die Gültigkeitsdauer und die Prüfziffern. Das Lesen erfolgt durch automatische Geräte mit OCR-B. Die Ausrüstung APM-1 und APM-2 bietet eine schnelle und genaue MRZ-Erkennung. Die Dienstleistung Planung und Entwicklung hilft bei der Implementierung von Lesesystemen.

Was ist die maschinenlesbare Zone eines Reisepasses?

Die maschinenlesbare Zone (MRZ) ist ein spezieller Bereich am unteren Rand der Seite mit den persönlichen Daten, der codierte Informationen über den Inhaber und das Dokument enthält. Russische Auslandspässe verwenden das Format TD3 — zwei Zeilen zu je 44 Zeichen. Die MRZ enthält den Dokumenttyp, den Ländercode, den Nachnamen und Vornamen, die Serie und Nummer des Reisepasses, das Geburtsdatum, das Geschlecht, die Gültigkeitsdauer und die Prüfziffern. Die Ausrüstung SPV-7024M bietet das Lesen der MRZ. Die Dienstleistung Planung und Entwicklung hilft bei der Implementierung von Identifikationssystemen.

Was ist ein maschinenlesbarer Reisepass?

Ein maschinenlesbarer Reisepass (MRP) ist ein Reisedokument, bei dem die Daten auf der Identifikationsseite im Format der optischen Zeichenerkennung (OCR-B) in einer maschinenlesbaren Zone (MRZ) codiert sind. Der MRZ-Standard wird durch ICAO Doc 9303 geregelt. Maschinenlesbare Reisepässe ermöglichen das automatische Lesen der Daten an Grenzen und anderen Kontrollpunkten. Die Ausrüstung APM-1 und APM-2 bietet das Lesen der MRZ.

Wo befindet sich die maschinenlesbare Zone im Reisepass?

Die maschinenlesbare Zone (MRZ) befindet sich am unteren Rand der Seite des Reisepasses mit den persönlichen Daten und dem Foto. In russischen Auslandspässen ist dies die Seite mit dem Foto — ganz unten befinden sich zwei Zeilen mit einem alphanumerischen Code. Auch russische Inlandspässe enthalten die MRZ auf der Fotosseite. Die Ausrüstung SPV-7024M und APM-1 bietet das Lesen der MRZ für die automatische Identifikation.

Wie entschlüsselt man den maschinenlesbaren Code im Reisepass?

Der maschinenlesbare Code im Reisepass wird nach dem ICAO-Standard entschlüsselt. Die erste Zeile enthält den Dokumenttyp, den Ländercode, den Nachnamen und Vornamen des Inhabers. Die zweite Zeile enthält die Serie und Nummer des Reisepasses, die Staatsangehörigkeit, das Geburtsdatum, das Geschlecht, die Gültigkeitsdauer und die Prüfziffern. Die Prüfziffern ermöglichen es, die Richtigkeit der Daten zu überprüfen. Die Ausrüstung APM-1 und APM-2 erkennt und verifiziert die MRZ automatisch. Die Dienstleistung Planung und Entwicklung hilft bei der Implementierung von Lesesystemen.

Wie liest man einen maschinenlesbaren Reisepass?

Ein maschinenlesbarer Reisepass wird von automatischen Geräten mit optischer Zeichenerkennung (OCR) gelesen. Die MRZ-Daten bestehen aus zwei Zeilen zu je 44 Zeichen mit den lateinischen Buchstaben A-Z, den arabischen Ziffern 0-9 und dem Füllzeichen „<“. MRZ-Scanner wie das SPV-7024M lesen den Code in Sekundenbruchteilen und übertragen die Daten an das System. Die Ausrüstung APM-1 und APM-2 bietet einen vollständigen Identifikationszyklus.

Was ist der Unterschied zwischen einem biometrischen Reisepass und einem maschinenlesbaren Reisepass?

Ein maschinenlesbarer Reisepass ermöglicht es Scannern, die gedruckten Informationen in der MRZ-Zone schnell zu lesen. Ein biometrischer (elektronischer) Reisepass tut dasselbe, enthält aber zusätzlich einen elektronischen Chip mit den biometrischen Daten des Inhabers (Foto, Fingerabdrücke). Ein biometrischer Reisepass bietet ein höheres Schutzniveau vor Fälschungen. Die Ausrüstung APM-1 und APM-2 unterstützt das Lesen beider Dokumentarten.

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