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3D-Gesichtserkennung

Biometrie und Identifikation

Die 3D-Gesichtserkennung ist eine biometrische Identifikationstechnologie, die ein dreidimensionales Gesichtsmodell auf der Grundlage von Tiefe und Form der Merkmale verwendet, um eine hohe Genauigkeit und Schutz vor Fälschungen zu gewährleisten.

Was ist 3D-Gesichtserkennung

3D-Gesichtserkennung ist eine biometrische Identifikationstechnologie, die die Geometrie des menschlichen Gesichts verwendet: räumliche Struktur, Abstände zwischen markanten Punkten, Tiefe der Gesichtszüge. Im Gegensatz zur herkömmlichen 2D-Erkennung, die mit flachen Bildern arbeitet, erstellt die 3D-Erkennung ein volumetrisches Modell des Gesichts, das deutlich widerstandsfähiger gegen Fälschungen mit Fotos, Videos und Masken ist.

3D-Gesichtserkennungsprozess: Erfassung, Modell, Vergleich, Verifizierung Diagramm des 3D-Gesichtserkennungsprozesses: Erfassung des 3D-Modells (Strukturlicht, Laser) → Extraktion von Schlüsselpunkten (bis zu 100 Punkten) → Erstellung der biometrischen Vorlage → Vergleich und Verifizierung (Liveness Detection). 3D-Gesichtserkennungsprozess Wie die biometrische Identifikation anhand der Gesichtsgeometrie funktioniert 1. Erfassung des 3D-Modells Struktur- licht / Laser 2. Schlüsselpunkte Bis zu 100 Punkten Tiefe · Abstand zwischen den Augen 3. Biometrische Vorlage Mathematisches Modell (2-5 KB) 4. Vergleich 1 Sekunde 🛡️ Liveness Detection (Anti-Spoofing) ✅ Identität bestätigt FAR < 0.001% · FRR < 0.01% Anwendungen: Zugangskontrolle · Smartphones · Grenzkontrollpunkte
3D-Gesichtserkennung — Diagramm 1

Die 3D-Erkennung wird in Zugangskontrollsystemen (ZKS), an Grenzübergangspunkten, in Banken für die Kundenidentifizierung und an Objekten der kritischen Informationsinfrastruktur (KII) eingesetzt, wo hohe Sicherheitsanforderungen gelten.

Wie 3D-Gesichtserkennung funktioniert

Das System verwendet spezielle Kameras, die ein volumetrisches Bild des Gesichts erstellen:

  • Stereokameras — erzeugen ein 3D-Modell aus zwei (oder mehr) Bildern aus verschiedenen Blickwinkeln.
  • ToF-Kameras (Time of Flight) — messen die Zeit des Lichtdurchgangs zum Objekt und bestimmen die Entfernung zu jedem Punkt.
  • Strukturierte Beleuchtung — projiziert ein bekanntes Muster auf das Gesicht und analysiert dessen Verformung.

Aus dem volumetrischen Modell extrahiert der Algorithmus markante Punkte (Scheitelpunkte der Geometrie) und erstellt einen eindeutigen Gesichtsdeskriptor, der mit den gespeicherten biometrischen Vorlagen verglichen wird. Die 3D-Erkennung unterscheidet sich von der 2D-Gesichtserkennung durch die Fähigkeit, die Tiefe des Gesichts zu analysieren, was einen zuverlässigen Schutz vor flachen Fälschungen (gedruckte Fotos, Bildschirme) bietet.

Vorteile der 3D-Erkennung

Die wichtigsten Vorteile der 3D-Gesichtserkennung:

  • Hohe Genauigkeit — die volumetrische Analyse reduziert die Fehlerquote der falschen Zulassung erheblich.
  • Schutz vor Fälschungen — 3D-Erkennung erkennt Fotos, Videos und 3D-Masken zuverlässig.
  • Unabhängigkeit von der Beleuchtung — das volumetrische Modell hängt nicht von Lichtverhältnissen und Blickwinkel ab.
  • Liveness-Erkennung — die Prüfung auf Lebendigkeit, einschließlich der Analyse der Gesichtsbewegungen, wird unterstützt.

Die 3D-Erkennung ist eine der sichersten Gesichtserkennungstechnologien, übertrifft die 2D-Analyse in der Zuverlässigkeit und wird für staatliche Biometrie-Systeme empfohlen.

Liveness-Detection-Methoden: Schutz vor Spoofing bei der 3D-Erkennung Diagramm der Liveness-Detection-Methoden: Tiefenanalyse, Hautstruktur, Mikrobewegungen, Wärmestrahlung, zufällige Aufforderungen — Schutz vor Masken, Fotos und 3D-gedruckten Modellen. Liveness-Detection-Methoden Schutz der 3D-Erkennung vor Spoofing Liveness Detection 📐 Tiefenanalyse Unterscheidet 2D-Foto von 3D-Gesicht 🔬 Hautstruktur Poren · Mikrofältchen 👁️ Mikrobewegungen Blinzeln · Muskelkontraktionen 🌡️ Wärmestrahlung Infrarot-Wärmeprofil Schutz vor: Fotos · Masken · 3D-gedruckten Modellen · Video-Replays Ein modernes 3D-System ist praktisch nicht zu täuschen
3D-Gesichtserkennung — Diagramm 2

3D-Erkennung und gesetzliche Anforderungen

Die Verwendung der 3D-Erkennung zur Identifikation von Bürgern unterliegt dem 152-FZ über personenbezogene Daten und den Anforderungen des 187-FZ für KII-Objekte. Biometrische Daten erfordern eine gesonderte Zustimmung des Bürgers und den Schutz mithilfe zertifizierter KIS.

Die Implementierung der 3D-Erkennung umfasst die Auswahl der Ausrüstung, die Entwicklung von Algorithmen und die Integration in Sicherheitssysteme. Die Dienstleistung Planung hilft bei der Bestimmung der optimalen Konfiguration für Ihre Aufgaben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist 3D-Gesichtserkennung?

Die 3D-Gesichtserkennung ist eine biometrische Technologie, die ein dreidimensionales Modell des Gesichts verwendet: seine Geometrie, Tiefe und Form. Im Gegensatz zur 2D-Erkennung analysiert sie nicht nur das flache Bild, sondern den räumlichen Aufbau des Gesichts, wodurch die Genauigkeit erhöht und der Schutz vor Fälschungen verbessert wird.

Wie unterscheidet sich 3D von 2D-Gesichtserkennung?

Die 2D-Erkennung analysiert ein flaches Foto und kann mit einem gedruckten Foto oder einem Bildschirm getäuscht werden. Die 3D-Erkennung erstellt ein volumetrisches Modell und misst die Tiefe, sodass flache Fälschungen zuverlässig erkannt werden. Die 3D-Technologie ist genauer, erfordert jedoch spezielle Kameras.

Wo wird 3D-Gesichtserkennung eingesetzt?

Die 3D-Erkennung wird in Zugangskontrollsystemen für den Zugang zu geschützten Räumen, an Grenzübergangspunkten, in Banken und beim Einheitlichen Biometrie-System eingesetzt. Sie wird überall dort verwendet, wo ein erhöhtes Schutzniveau erforderlich ist.

Kann man die 3D-Erkennung mit einer Maske täuschen?

Moderne 3D-Erkennungssysteme analysieren nicht nur die Geometrie, sondern auch die Textur, Mikroexpressionsbewegungen und verwenden eine Liveness-Erkennung, sodass sie auch hochwertige Silikonmasken erkennen können. Allerdings können extrem hochwertige Masken mit zusätzlichen lebensechten Details die Erkennung potenziell umgehen, weshalb die Technologie mit anderen biometrischen Faktoren kombiniert wird.

Ist die 3D-Erkennung im Dunkeln arbeitsfähig?

Ja. Die 3D-Erkennung mit strukturierter Beleuchtung und ToF-Kameras arbeitet im Dunkeln, da sie eigene Infrarotstrahlung oder strukturierte Muster verwendet und nicht von externem Licht abhängt. Dies ist ein wichtiger Vorteil gegenüber der herkömmlichen 2D-Erkennung.

Welche Daten schützt die 3D-Erkennung?

Die Technologie schützt personenbezogene Daten und biometrische Informationen von Bürgern. Für die Erhebung von Gesichtsdaten ist die Zustimmung gemäß 152-FZ erforderlich, und die biometrischen Vorlagen selbst werden verschlüsselt unter Verwendung von KIS gespeichert.

Was ist bei der Implementierung der 3D-Erkennung zu beachten?

Es sind die Genauigkeit des Systems, die Kameraqualität, die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit, die Einhaltung des 152-FZ und des 187-FZ sowie die Integration mit ZKS und Sicherheitssystemen zu berücksichtigen. Eine professionelle Planung hilft, Fehler bei der Einführung zu vermeiden.

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